Omega-3 verbessert Lernverhalten

Eine gute Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren hat vielfachen Nutzen. In der jüngsten Untersuchung konnten englische Forscher einen positiven Einfluss auf das Lernverhalten bei Kindern feststellen. Die Studie ist auf der freizugänglichen Internetplattform www.plosone.org veröffentlicht.

Englische Wissenschaftler haben in einer umfangreichen Untersuchung belegen könne, dass ein hoher Anteil von Omega- 3- Fettsäurespiegel im Blut offensichtlich mit Konzentration und Lernverhalten bei Kindern im Zusammenhang stehen. Dazu hatten sie die Blutproben von nahezu 500 Schulkindern untersucht und herausgefunden, dass hohe Blutspiegel dieser mehrfach ungesättigten Fettsäuren, insbesondere die von DHA (Docosahexaensäure), dazu führen, dass die Kinder besser lesen und sich erinnern konnten und auch wesentlich ausgeglichener, nach Meinung von Eltern und Lehrern, waren. Umgekehrt konnten Kinder mit niedrigen Omega- 3- Fettsäurespiegel im Blut weniger gut lernen und zeigten auch mehr Verhaltensauffälligkeiten.
Da das menschliche Gehirn und unser Nervensystem aus sehr viel Fett und insbesondere aus der Docosahexaensäure (DHA) ist der Zusammenhang schnell hergestellt. Die Omega-3 Fettsäuren sind nicht nur ein wichtiger „Baustoff“ für das Gehirn, sondern sie sind auch Bestandteil Nervenbotenstoffe, die auf diese Weise ihre Arbeit als Nachrichtenkuriere besonders gut erledigen können. Außerdem ist DHA wichtig für die Entwicklung der Netzhaut und damit der Sehfunktion sehr wichtig.

Der Befund fügt sich daher nahtlos in die Reihe gut dokumentierter, positiver Effekte der Omega-3-Fettsäuren auf die Entwicklung von Körper und Geist ein. Davon profitieren nicht nur Kinder, sondern sogar alte Menschen und sogar bereits die frühkindliche Entwicklung in der Schwangerschaft. So war bei etwa 8.000 Kindern in Großbritannien bis zum Alter von acht Jahren die Entwicklung von verbalem Intelligenzquotienten, feinmotorischen Fähigkeiten und sozialem Verhalten signifikant besser, wenn ihre Mütter in der Schwangerschaft mehr fettreichen, Omega-3 Fettsäuren reichen, Seefisch verzehrt hatten. Eine randomisierte Studie in Norwegen fand bei vierjährigen Kindern, deren Mütter in der Schwangerschaft und Stillzeit reichlich Omega- 3- zu sich nahmen, im Vergleich zur Kontrollgruppe, einen im Mittel um vier Punkte höheren Intelligenzquotienten.

Diese positiven gesundheitlichen Effekte werden durch wöchentlich zwei Mahlzeiten mit Seefischen, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind, erreicht.

(Quelle: Pressemitteilung / Media Marketing Consulting)
(Bildquelle: TiM Caspary / pixelio.de )

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