Gullydeckel-Bande schlägt in Hamm erneut zu

HAMM – Die Masche ist nicht gerade filligran, aber äußerst wirkunsvoll: Mit einem Gullydeckel werden die Fensterscheiben von Tankstellen eingeworfen, ehe dann in Sekundenschnelle die Zigarettenregale im Verkaufsraum leergeräumt werden. Seit Anfang Oktober sucht die Poizei vergeblich nach dieser Gullideckel-Bande, für deren Taten offenbar fünf junge Männer verantwortlich sind. In der Nacht zu Donnerstag schlug das Quintett ein weiteres Mal zu. Gegen 2.50 Uhr ging an einer Tankstelle an der Kamener Straße eine Scheibe zu Bruch. Die Alarmanlage löste aus, doch das hielt die vermummten Männer nicht von der Vollendung ihres Raubzugs ab.Die Zigaretten wurden eingesackt und die Flucht mit einer dunklen Limousine angetreten – fast filmreif, mit quietschenden Reifen und ohne Licht brauste das Fluchtauto an der Heinrich-Heine-Straße los und in unbekannter Richtung davon.Es war mindesten der dritte Streifzug dieser Art in Hamm. Am 3. November wurde nach gleichem Muster eine Tankstelle an der Dortmunder Straße leergeräumt, am 9. Oktober war es eine an der Heessener Straße. Die Beute bestand jedesmal aus Zigaretten.Keinen Zusammenhang sieht die Polizei zu einem ausgehobenen Gullydeckel an der Simonstraße (11. Oktober) und wohl auch nicht zu einem Einbruch in einen Getränkemarkt am Kirchweg (8. November), wo ebenfalls ein Gullydeckel in die Scheibe flog. Dass aber noch weitere Taten im Umland auf das Konto der Bande gehen, ist für die Polizei allerdings nicht ausgeschlossen. Hinweise auf die fünf jungen Burschen bearbeitet die Polizei unter Telefon 916-0. – fl

Quelle: www.wa.de

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